Pflegearbeiten im Bereich des Steinbruches „Morgensonne“ in Warstein

Durchgeführte Pflegearbeiten ermöglichen die naturnahe Entwicklung im Sinne des Folgenutzungskonzeptes Steinabbau

Warstein:  Ein Bereich des Steinbruchs „Morgensonne/Kupferkuhle“ soll ein extensiv genutzter Mager-Grünlandstandort werden. Mit diesem Vorhaben folgen die Beteiligten dem Folgenutzungskonzept Kalksteinabbau in Warstein. „Im vergangenen Jahr erfolgten hierzu die Gespräche, begleitet von lokalen Naturschutzorganisationen und –experten. Noch vor Beginn der Vegetationsperiode wurden jetzt die ersten Pflegearbeiten auf der Startfläche durchgeführt“, erläutert Marina Hömberg, Mitarbeiterin des Sachgebietes Stadtentwicklung.

„Die Startfläche des Steinbruches „Morgensonne/Kupferkuhle“ bietet aus Sicht der Sachkundigen ein hohes Entwicklungspotenzial für einen extensiv genutzten (Mager-)Grünlandstandort. Um diese zu ermöglichen, haben wir vereinbart, dass der bereichsweise dichte Aufwuchs von Gehölzen weitgehend entfernt wird, denn dieser verhindert die Entwicklung des Magerrasens“, erläutert Landschaftsarchitekt Bertram Mestermann.

Die Pflegemaßnahmen wurden vor Beginn der Nist- und Brutzeit der Vögel auf Veranlassung der Firma Heidelberg Materials umgesetzt. Durch eine extensive und standortangepasste Beweidung durch Ziegen wird die Pflege des Steinbruchbereiches ab dem Frühjahr fortgesetzt.

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Quelle: Sabrina Schrage, stellv. Leitung Stadtmarketing, Stadt Warstein

Bild:  Folgenutzungskonzept Steinbruch: Der Gehölzaufwuchs im Bereich des Steinbruchs Morgensonne/Kupferkuhle musste weichen, damit hier ein wertvoller, extensiv genutzter (Mager-)Grünlandstandort entstehen kann.

Foto:©Büro für Landschaftsplanung Bertram Mestermann